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Was ist Systematische Musikwissenschaft?

Was unterscheidet Musik von bloßem Klang? Warum gibt es Musik und welche Funktionen erfüllt sie für Menschen? Wie funktionieren Musikinstrumente? Wie wird Musik wahrgenommen? Was motiviert Menschen zum Musizieren und Musikhören? Wie entwickeln sich musikalische Fähigkeiten? Wie kann musikalisches Verhalten verstanden werden? Welche Rollen spielt Musik in unterschiedlichen Gesellschaften und Kulturen? Wie interagiert Musik mit Gefühlen und welche Bedeutungen werden über Klang und Bewegung kommuniziert? Wie wird musikalische Information von Menschen verarbeitet und können Maschinen diese menschlichen Leistungen nachbilden? 


Fragestellungen dieser Art charakterisieren die Systematische Musikwissenschaft (SysMus). SysMus bringt Erkenntnisse und Methoden aus den Natur-, Sozial-, Formal-, Geistes- und Kulturwissenschaften zusammen, um Musik als physikalisches Signal, als physiologischen Vorgang, als Klang und Bewegung, als Erlebnis, als menschliches Verhalten, als gesellschaftliches und kulturelles Phänomen und als Information zu verstehen.



SysMus schließt folgende Teilbereiche ein: Musikalische Akustik; Ästhetik, Philosophie und Soziologie der Musik; Musikphysiologie, Musikpsychologie und Musikinformatik. Die Forschungsansätze und Methoden der SysMus stammen aus den entsprechenden Mutterdisziplinen sowie aus der Musiktheorie und Musikanalyse, der musikalischen Praxis (Komposition, Konzertpraxis, musikalische Performanzforschung) und den Schwesterdisziplinen Ethnomusikologie und Historische Musikwissenschaft. SysMus teilt mit der Sprachwissenschaft den Forschungsgegenstand akustische Kommunikation, mit der Sportwissenschaft den Forschungsgegenstand performance und mit beiden eine fachimmanente Multi- und Interdisziplinarität.

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