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Geschichte von SysMusGraz

Das Zentrum für Systematische Musikwissenschaft wurde am 9. Oktober 2009 vom Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, Gernot Kocher, im Universitätsgebäude Wall (Merangasse 70) eröffnet. Die Möglichkeit, dieses Zentrum zu gründen, geht auf Rudolf Flotzinger zurück, damals Professor der Musikwissenschaft an der Universität Graz. In den 1990er Jahren ermöglichte er den ersten Lehrstuhl für Systematische Musikwissenschaften in Österreich. 1998 wurde Richard Parncutt für diese Professur berufen. Der Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ geht auf einen Artikel zur Gliederung der Musikwissenschaft (überall statt musikologie außer wenn vom studium in graz)  zurück, der 1885 vom Österreichischen Musikwissenschaftler Guido Adler veröffentlicht wurde.

Diese Entwicklungen sind Teil Österreichs einzigartiger und außergewöhnlicher musikalischer und akademischer Geschichte. Österreichische Komponisten sind in der ganzen Welt bekannt: Mozart, Haydn, Beethoven, Brahms, Schubert, Strauss, Bruckner, Mahler, Schoenberg, Berg, Webern. Zu Österreichs wissenschaftlichen Leitfiguren der Vergangenheit zählen Sigmund Freud, Erwin Schrödinger, Lise Meitner, Karl Popper, Ludwig Wittgenstein, Kurt Gödel und Konrad Lorenz. Die tschechisch-österreichische Pazifistin Bertha von Suttner war 1905 die erste Frau, die den Friedensnobelpreis erhielt. Aber Österreich hat auch eine grausame Geschichte als Teil des „Dritten Reich“ von 1938 bis 1945. Eine Folge davon war die Verschiebung der globalen wissenschaftlichen Zentren nach Nordamerika.

Heute tragen die österreichischen Universitäten und WissenschaftlerInnen zur Forschung auf höchstem Niveau in den verschiedensten Bereichen bei. Die Karl-Franzens-Universität Graz ist Österreichs zweitgrößte Universität und SysMus Graz ist Österreichs führende Forschungsgruppe in systematischer Musikwissenschaft und Eines von nur einer Handvoll führender Europäischer Forschungszentren in diesem Gebiet.

In Graz gibt es vier Universitäten: allgemein, künstlerisch, technisch und medizinisch. Die wichtigsten musikwissenschaftlichen Teilbereiche Die Musikologie und ihre vielen Subdisziplinen werden von fünf unabhängigen Instituten innerhalb von zwei dieser Universitäten repräsentiert: Karl-Franzens-Universität Graz (Uni Graz, ein Institut) und Kunstuniversität Graz (KUG, vier Institute). 2006 schufen diese fünf Institute gemeinsam mit SysMus Graz ein gemeinsames BA/MA-Programm „Musikologie“. Das Programm ist in seiner disziplinären Diversität außergewöhnlich: Es bringt Expertenwissen in den Bereichen Historische Musikwissenschaft, Ethnomusikologie, Musiktheorie, Musikphilosophie, Jazz und Popularmusik Musikalische Akustik und Informatik zusammen. Der größte Beitrag zur Interdisziplinarität wird von SysMusGraz mit seinem Fokus auf empirische und theoretische Psychologie und Tiefgreifende Interdisziplinarität gebracht.

2009 wurde Richard Parncutt Leiter des Zentrums für Systematische Musikwissenschaft und Bernd Brabec de Mori wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent. 2014 wurde Annemarie Seither-Preisler wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin. Andrea Schiavio wurde im Jahr 2017 FWF Postdoc am Zentrum.

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